Ab wann dein TikTok-Account ein Impressum braucht
Die Impressumspflicht nach § 5 DDG gilt nicht erst ab dem ersten verdienten Euro. Geschäftsmäßig ist dein Account schon, wenn er auf Dauer angelegt ist und wirtschaftliche Interessen berührt: TikTok-Creator-Programm, gestellte Produkte, Affiliate-Links in der Bio, Werbung für die eigene Dienstleistung oder den eigenen Shop. Rein private Accounts ohne jede Monetarisierung sind ausgenommen – die Grenze ist aber schneller überschritten, als viele denken.
Seit dem Digital Services Act (DSA) verlangt TikTok von kommerziell aktiven Accounts zusätzlich Händler-Informationen – die Plattformen prüfen das zunehmend automatisiert.
Wohin das Impressum auf TikTok gehört
- Impressum-Feld: TikTok bietet für Business-Konten in Deutschland ein eigenes Impressum-Feld in den Profileinstellungen – dort gehören Name und ladungsfähige Anschrift hinein
- Link in der Bio: Alternativ (oder zusätzlich) verlinkst du eine Impressumsseite – etwa auf deiner Website oder deiner Link-in-Bio-Seite. Wichtig: maximal zwei Klicks entfernt, klar als „Impressum“ erkennbar
- Vollständigkeit: Vor- und Nachname, ladungsfähige Anschrift, E-Mail plus zweiter Kontaktweg – ein Künstlername allein genügt nicht
Das Adressproblem – und die Lösung
Das Impressum ist öffentlich. Wer seine Wohnadresse einträgt, macht sie für jeden Follower – und jeden Hater – auffindbar. Gerade auf TikTok, wo Reichweite über Nacht explodieren kann, ist das ein reales Doxxing-Risiko.
Die saubere Lösung: eine gemietete ladungsfähige Postadresse. Bei PrivateAdresse.de bekommst du die Kolonnenstr. 8, 10827 Berlin – mit täglicher persönlicher Postannahme. Die trägst du ins TikTok-Impressum ein; deine Wohnadresse bleibt privat. Auch PR-Pakete von Brands gehen dann an Berlin statt an deine Haustür.