Was ins Shopify-Impressum gehört: die Pflichtangaben
- Vollständiger Name des Betreibers (bei Einzelpersonen Vor- und Nachname)
- Ladungsfähige Anschrift – eine echte Straßenadresse, kein Postfach
- E-Mail-Adresse und ein weiterer schneller Kontaktweg (z. B. Telefon oder Kontaktformular)
- Falls vorhanden: Umsatzsteuer-Identifikationsnummer
Dazu kommen im Shop ohnehin Pflichtseiten wie Widerrufsbelehrung, AGB und Datenschutzerklärung – auch die Datenschutzerklärung braucht die Anschrift des Verantwortlichen.
Wo die Impressumsseite in Shopify hingehört
Lege im Shopify-Admin eine eigene Seite „Impressum“ an und verlinke sie in der Footer-Navigation – so ist sie von jeder Shop-Seite mit einem Klick erreichbar. Entscheidend ist rechtlich: vollständig, leicht erkennbar, unmittelbar erreichbar. Seit dem Digital Services Act prüfen Plattformen und Zahlungsdienstleister Händlerangaben zunehmend automatisiert – fehlende Angaben führen schnell zu Einschränkungen.
Die Adressfrage für Homeoffice-Händler
Die meisten kleinen Shops laufen von zu Hause – und genau diese Adresse würde dann in Impressum, Widerruf und auf Rechnungen stehen. Kunden, Wettbewerber und Abmahnkanzleien lesen mit. Die Lösung ist dieselbe wie bei Freelancern: eine ladungsfähige gemietete Postadresse. Bei PrivateAdresse.de bekommst du die Kolonnenstr. 8, 10827 Berlin mit täglicher persönlicher Postannahme – auch Retouren werden angenommen und gemeldet. Ab 7,99 €/Monat, monatlich kündbar.
Abgrenzung: Die Adresse ist eine Korrespondenz- und Postadresse – kein Firmensitz für Kapitalgesellschaften und kein Warenlager. Für Solo-Händler und kleine Shops, die privat wohnen, ist sie genau richtig.